Der öffentlich-rechtliche Rundfunk setzt mit dem Projekt „BENKO – SIZE DOES MATTER“ auf ein fiktionales Spielfilm-Format anstelle eines klassischen Dokudramas. Die Koproduktion von NDR und ORF beleuchtet den Aufstieg und Fall des Tiroler Immobilienjongleurs René Benko. Ausstrahlung erfolgt am Montag um 20.15 Uhr im ORF 1 sowie in der ARD.

Im Zentrum der Handlung steht nicht nur Benko selbst, sondern auch die Welt, die an ihn und an die von ihm vertretenen Visionen glaubte. Der Film wird als eine Art Ikarus-Geschichte beschrieben, die den Weg von der Aufstiegsphase bis zum Absturz nachzeichnet. Damit verzichten die Sender auf eine reine Zusammenstellung von Archivaufnahmen und Spielszenen.

Die Hauptrolle des René Benko wird vom österreichischen Schauspieler und Kabarettisten Thomas Stipsits übernommen. Stipsits hinterfragte in diesem Zusammenhang die Besetzung mit den Worten: „Warum kommt man ausgerechnet auf mich?“. Seine Darstellung soll die Dynamik des Aufstiegs und den anschließenden Fall verdeutlichen.

Aufgrund der Sensibilität der Thematik waren die Dreharbeiten des Films rechtlich abgesichert. Die Produzenten ließen die Aufnahmen juristisch begleiten, da man eine große Angst vor möglichen Klagen hatte. Dies unterstreicht die Komplexität der Darstellung des Immobilienunternehmers in einem fiktionalen Kontext.